Jens Schmidt: Grundsätzlich richtiger Ansatz
Grundsätzlich finde ich es sehr begrüßenswert, dass Frankfurt als Stadt seine Wohngebiete ausbaut. Denn: Viel mehr Menschen wollen unmittelbar in der Stadt wohnen, als tatsächlich unterkommen können.
Grundsätzlich finde ich es sehr begrüßenswert, dass Frankfurt als Stadt seine Wohngebiete ausbaut. Denn: Viel mehr Menschen wollen unmittelbar in der Stadt wohnen, als tatsächlich unterkommen können. Da war es längst an der Zeit, die traditionell mehr auf Bürobau gerichtete Politik aufzugeben und sich endlich mehr auf den Wohnungsbau zu konzentrieren! Um so auch dem durch die Einpendler verursachten immensen Verkehrsaufkommen zu begegnen.
Aber: Es wäre an der Zeit, sich mehr auf den Bau einfacheren Wohnraums zu konzentrieren, statt nur Luxuswohnungen und Einfamilienhäuser hinzupflanzen! Wo sollen denn sonst die einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen unterkommen, die es in Frankfurt, wie in jeder anderen Großstadt, neben den Reichen auch gibt? Was ist aus den sozialen Ideen eines Ernst May geworden, der vor rund hundert Jahren mit Römerstadt, Heimatsiedlung etc. einen so unendlich wertvollen Beitrag zur Unterkunft der Frankfurter Normalbevölkerung geleistet hat?
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